Wir sind eine Gemeinschaft, der es wichtig ist,

die sozialen Unterschiede zu respektieren und zu integrieren;

  • Die sozialen Unterschiede an unserer Schule ent-stehen zum einen durch die Auswirkungen des Auf-brechens der traditionellen Familienstrukturen. So können in einer Klasse bis zu 50% der Kinder aus so genannten „Patchworkfamilien“ stammen.
  • Die finanziellen Verhältnisse sind sehr unterschiedlich, teilweise bedingt durch die oben dargestellte Situation, die für schulische Belange mit Hilfe des Förderkreises ausgeglichen werden können.
  • Das Angebot der Betreuenden Grundschule sowie Nachbarschaftshilfen unterstützen bei zeitlichen Engpässen innerhalb der Familien den bedarf.
  • In den Klassen wird zum Teil ein rollierendes Sitz-ystem praktiziert, durch das jedes Kind im Wechsel alle Kinder kennen und akzeptieren lernen soll.
  • Offene Arbeits- und Sozialformen fördern die Integration aller.
  • Zunehmend erfolgt die Öffnung von Unterricht innerhalb der pädagogischen Einheiten und darüber hinaus zur Förderung des gemeinsamen Lernens.
  • In Vertretungssituationen werden Klassen gemeinsam unterrichtet, sämtliche Kinder kennen sich untereinander und auch jede Lehrkraft.
  • Patenschaften beginnen bereits vor dem Schuleintritt, der Übergang von der Kindertagesstätte zur Schule ist fließend – auch über die gemeinsamen Aktionen, Besuche und täglichen Kontakte auf dem Schulhof- und Spielplatzgelände.

offen für aktuelle Unterrichtsmethoden und Unterrichtsinhalte zu sein;

  • Mit individuellen Fortbildungsmaßnahmen, dem ge-meinsamen Studientag aller Lehrkräfte an unserer Schule und unter Einbezug der von Praktikantinnen und Praktikanten bzw. Lehramtsanwärter/innen in die Schule gebrachten neuen Unterrichtsmethoden gelingt die Verbindung von traditionellem Unter-richt und zeitgemäßen Unterrichtsformen.
  • Durch das relativ kleine Kollegium ist ein kontinuierlicher und kollegialer Erfahrungsaustausch täglich möglich.
  • Von jedem Arbeitsblatt und jeder Lernzielkontrolle wird eine Kopie in einem nach Jahrgängen und Fächern sortierten Gemeinschaftsordner abgelegt.
  • Öffnung der Klassenzimmer zur gegenseitigen Hospitation von Unterricht sowie Präsentation und gemeinsamen Nutzung von Unterrichtsergebnissen.
  • Alle zwei Wochen finden gemeinsame Planungs- und Besprechungssitzungen statt.
 

individuelle Förderung zu praktizieren

  • Dies wird innerhalb der garantierten Unterrichtszeiten und der vorgegebenen Klassenstruktur mit rückläufigen Schülerzahlen über die innere Differenzierung kontinuierlich intensiviert und optimiert: entsprechend dem inhomogenen Leis-tungsstand über differenzierte Lernangebote sowie differenzierte Leistungsnachweise, aufgrund der individuellen Arbeitstempi vor allem auch mit Zeitdifferenzierungsangeboten.
  • Seit einigen Schuljahren wird über den Förderkreis der Schule „Zusatzunterricht“ als Angebot eingerichtet: Pro Klasse umfasst dieser

    - je eine Wochenstunde Förder- bzw. Forderunterricht im Team Teaching, im Einzelunterricht oder in Kleingruppen. Dies geschieht in den an die Klassensäle angrenzenden Zusatzräumen sowie in enger Absprache mit den Klassenleiterinnen.

    - eine bilinguale Wochenstunde Englisch im Team Teaching mit einer Muttersprachlerin sowie

    - eine klassenübergreifende Stunde Hausaufgabenbetreuung pro Tag.

  • Der Unterricht wird zunehmend geöffnet, indem sich die Klassen gegenseitig ihre Lernergebnisse präsentieren bzw. am Lernprozess teilhaben lassen, indem gemeinsame Aktionstage stattfinden (z.B. Tag der Mathematik) und die Schülerinnen und Schüler die Klassenräume wechseln können.

die Ziele einvernehmlich mit allen am Schulleben beteiligten Personen zu erreichen.

  • Durch das relativ kleine Kollegium sind kontinu-ierliche Zielvereinbarungen und Aufgabenverteilungen in Form von Verantwortungsbereichen möglich und notwendig.
  • Durch die enge Zusammenarbeit mit der enga-gierten Elternschaft finden regelmäßig Gesamt-konferenzen, Schulelternbeiratssitzungen und Förderkreistreffen am Abend statt.
  • Die Mitglieder des Schulelternbeirates und des Förderkreises bilden Untergruppierungen, um Verantwortung für inhaltliche oder organisatori-sche Bereiche zu übernehmen.
  • Gemeinsame Elternabende dienen der Erleichte-rung des Übergangs von Kindertagesstätte zur Grundschule bzw. von Grundschule zu den wei-terführenden Schulen.